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Pfarrei St. Bartholomäus Bergtheim

Kirchenbeschreibung

 

Bergtheims Kirche - vom Marktplatz aus gesehen
Bergtheims Kirche - vom Marktplatz aus gesehen

Kirchenbau

Die heutige Kirche wurde unter Pfarrer Hermann Ludwig nach Plänen von Dombaumeister Hans Schädel errichtet. 1964 wurde der lichte Neubau am Fest des Kirchenpatrons St. Bartholomäus durch Bischof Dr. Josef Stangl eingeweiht. Der imposante Kirchenbau, der nach den Leitlinien des II. Vatikanischen Konzils erstellt wurde, weist hin auf das „Zelt Gottes unter den Menschen“ (Offb 21, 3). Die Giebel- (Altar-)wand wurde aus farbigen Sandsteinen gemauert, jeder Stein soll einen lebendigen Stein der Kirche als Volk Gottes darstellen, den einzelnen Christen in der Pfarrgemeinde.

 

Taufkapelle und Orgel unterm Turm
Taufkapelle und Orgel unterm Turm

Taufkapelle

Der Taufstein in der Taufkapelle im Turm trägt die Jahreszahl 1536, die eingemauerte Sakramentsnische weist die Jahreszahl 1605 auf. Das Turmfenster zeigt die sieben Gaben/Feuerzungen (orange-rot) des hl. Geistes, die das Erd-Sündhafte (violett) durchdringen und zum Gnadenstrom (blau) für uns Menschen werden, beginnend im Sakrament der Taufe. Es stammt von dem Würzburger Kunstmaler Curd Lessig, der auch die weitläufigen, bunten Lichtbänder im Innenraum der Kirche gestaltet hat.

 

 

Der Altarraum mit dem großen Kreuz

 
Altarraum

Schmuckstück der Kirche ist das im Altarraum hängende Kreuz, das der Bergtheimer Künstler Karl Hornung geschaffen hat. Es zeigt die Einheit des gekreuzigten, auferstandenen und wiederkommenden Herrn. Auch die Tabernakelsäule ist nach seinen Entwürfen gefertigt worden. Ambo und Altar sind aus massivem Muschelkalkstein gestaltet, sodass sich eine sehr schöne Altarinsel in Rautenform mit Priestersitz und Ministrantenbänken ergeben hat. 

 

 

 

Maria mit dem Jesukind

Statuen

Die Statuen an der Altarwand Muttergottes mit Kind und hl. Bartholomäus stammen von den Seitenaltären, die drei Figuren an der linken Seitenwand hl. Petrus, Christus Salvator und hl. Paulus vom Hochaltar der früheren Kirche. Sie wurden 1851-1853 von Andreas Halbig aus Würzburg geschaffen. Auch der Kreuzweg an der rechten Seitenwand sowie das Herz-Jesu-Fenster im Scheitel der Altarwand sind aus dem Vorgängerbau.

 

 

Marienkapelle

Marienkapelle

Auf dem Weg von der Sakristei zur Kirche befindet sich die Marienkapelle, die als Gottesdienstraum für kleinere Gruppen, z.B. Rosenkranz des Frauenbundes oder Frühmesse an einem Werktag genutzt wird. Der Steinaltar mit der sitzenden Muttergottes mit Kind aus Juramarmor ist ein Frühwerk des Bergtheimer Bildhauers Tilmar Hornung. Figur und Sockel des Altartisches sind eine gestalterische Einheit, die den Zusammenhang vom Jawort Mariens bis zur Hingabe Jesu am Kreuz und seiner Auferstehung verdeutlicht, also unsere Erlösung.

 

Die neue Pfarrkirche ermöglicht es, Gottesdienst als Gemeinschaft zu erleben, die ausgerichtet ist auf den Ambo und den Altar, den Tisch des Wortes des lebendigen Gottes und den Tisch des Brotes, das "der Welt das Leben gibt" (Joh 6, 33).