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Pfarrei St. Bartholomäus Bergtheim

Pfarrei Bergtheim

Heutige Situation

Von Würzburg kommend
Die Pfarrgemeinde St. Bartholomäus in Bergtheim zählt heute 1650 Katholiken. Zur zukünftigen Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien: Bergtheim, Burggrumbach, Dipbach, Oberpleichfeld,  Prosselsheim, Püssensheim,  Untereisenheim und Unterpleichfeld.  

Die Pfarrei Bergtheim ist eine gut geprägte christliche Gemeinde, was sich zum Beispiel auch an den kirchlichen Berufungen ablesen lässt. So stammen aus Bergtheim die Priester Josef Steinruck (Jg. 1935), Professor für Kirchengeschichte em., und Gerhard Weber (Jg. 1955), Pfarrer in Rottendorf. Die Ordensschwestern Agnes Steinruck (Jg. 1939, Ordensname: Schwester Vitalis), Benediktinerinnen-Abtei in Herstelle, und Korina Stöcker (Jg. 1965, Ordensname: Schwester Concordia), Kloster Maria Stern in Augsburg, sind in Bergtheim geboren. Der Bergtheimer Marius Deutscher (Jg. 1972, Ordensname: Bruder Maximilian) legte 2002 die ewige Profess in der Benediktiner-Abtei Disentis/Schweiz ab. Auch die neueren kirchlichen Seelsorgeberufe sind durch Bergtheimer vertreten mit der Gemeindereferentin Sieglinde Schraut (Jg. 1949) und der Pastoralreferentin Irene Schneider (Jg. 1964).

1994 wurde von der weit verzweigten evangelischen Diasporagemeinde Obereisenheim ein Gemeindezentrum mit der Matthäus-Kirche in Bergtheim errichtet. Das evangelische Pfarramt ist in Obereisenheim (Adresse: Hauptstr. 8, 97247 Eisenheim, Tel. 09386/99933). Es besteht ein gutes ökumensiches Klima zwischen den Bürgern und den Kirchenleitungen vor Ort.

Bergtheim wurde von der Regierung von Unterfranken aufgrund seiner guten Infrastruktur als Kleinzentrum ausgewiesen: Verkehrsgünstige Lage an der Bundesstraße 19, Bahnstation, größter Ort der umliegenden Gemeinden, Sitz der Gemeinde und der Verwaltungsgemeinschaft Bergtheim, Einkaufszentrum, Ärzte, Apotheke, Sitz der Sozialstation, Banken, Kindergarten, Grundschule, Freizeitanlagen. Die umliegenden Orte werden durch dieses Zentrum gut versorgt und die Angebote werden von den Bürgern gut angenommen. Dies gilt auch für den Besuch von Gottesdiensten in unserer großen und schönen, modernen Kirche.

                                                     

Taufstein von 1536
Taufstein von 1536

Geschichtliche Daten

Auf der weiten fränkischen Platte bahnt sich die B 19 zwischen Würzburg und Schweinfurt ihren Weg durch fruchtbare Äcker. Spitz ragt der Julius-Echter-Turm der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Bergtheim in die Landschaft, aus allen vier Himmelsrichtungen führen die Straßen zur Kirche.

Im Jahr 772 wird der Ort „Pertheim“ erstmals urkundlich erwähnt, als der Kleriker Alwalah seine Besitzungen in Bergtheim dem Kloster Fulda schenkt. Die erste, bereits im 12. Jahrhundert bestehende Kirche in Fährbrück war die Pfarrkirche für die umliegenden Orte Bergtheim, Erbhausen/Sulzwiesen und Hausen.

Monstranz von 1771
Monstranz von 1771
Errichtung der Pfarrei Bergtheim mit den genannten Orten als Filialen im 13. Jahrhundert; 1287 wird erstmals ein Friedhof in Bergtheim genannt, erste urkundliche Nennung eines Pfarrers 1322. Im Jahr 1613 trennt Fürstbischof Julius Echter Hausen von der Mutterkiche Bergtheim und erhebt den Ort mit Erbshausen/Sulzwiesen zur selbständigen Pfarrei.

Die in den Jahren 1604 bis 1607 von Echter erbaute Kirche wurde auf den Grundmauern einer Steinkirche mit Schutz- und Vorratsgebäuden (Gaden) errichtet. 1845 wurde die Kirche erweitert und im neugotischen Stil ausgestattet; dabei wurden die letzten Gaden abgetragen, die schon im Zusammenhang mit der Schlacht bei Bergtheim am 11.01.1400 genannt sind. Aus Platzgründen wurde die Kirche ab 06.05.1963 bis auf den Turm abgerissen.

Weiter, siehe Kirche.